Start | Kontakt | Impressum | Sitemap

Gehirn: schon ab 45 wird die Gehirnleistung weniger

Braucht unser Gehirn früher Hilfe als gedacht ? Forscher sind sich mittlerweile sicher, dass die Leistung des menschlichen Gehirns bereits ab 45 nachläßt!


das menschliche Gehirn - © Andrea Danti - Fotolia.com

Für viele ältere Menschen ist es eine große Sorge und Belastung, vergeßlich und dement zu werden. Das Leben nicht mehr selbstbestimmt leben zu können, auf Andere angewiesen zu sein. Die Angst ist groß. In Deutschland steigt die Zahl der Demenzkranken enorm an. Lange Zeit wusste man nicht, warum? Es deutet jetzt vieles darauf hin, dass einer der Hauptgründe fehlende B-Vitamine sind. Was kann man tun?

 

Drei wichtige Vitamine:

einige Forscherteams, unter anderem auch aus Großbritannien konnten in einer Studie zweifelsfrei folgendes belegen: Der natürliche Abbau von Gehirnzellen kann um bis zu 50 Prozent reduziert werden, wenn der Organismus ausreichende Mengen von Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure bekommt. Dabei ist die genaue Dosierung der B-Vitamine pro Tag besonders wichtig.

1. Folsäure ist besonders in Blatt- und Kohlgemüse, Vollgetreide, Eiern und Leber enthalten und ist wichtig für die Bildung von Genbausteinen und Blutkörperchen.

2. B6 dagegen ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel, die Blutbildung und das Nervensystem und ist vor allem in Innereien, Fisch, Vollkornprodukten, Nüssen und Bananen enthalten.

3. B12 findet sich in Fleisch, Eiern und Sauerkraut und ist wichtig für die Bildung der roten Blutkörperchen, das Nervensystem und die Regeneration der Schleimhäute.DF

Eine ausgewogene Ernährung mit diesen Produkten ist also auf jeden Fall zu empfehlen. Schafft man es nicht, in ausreichendem Maße diese Nahrungsmittel regelmäßig zu sich zu nehmen, empfiehlt sich die Versorgung mit der Einnahme von entsprechenden Präparaten. Hierzu sollte man auf jeden Fall den Arzt oder Apotheker fragen, um Überdosierungen zu vermeiden. Viele naturheilkundlich ausgerichtete Therapeuten bieten entsprechende Tests an, um festzustellen, was der Körper genau braucht.

 

Frühzeitiges Handeln entscheidet:

Auch eine leichte Vergeßlichkeit, die meist schon ab dem 40. oder 45. Lebensjahr einsetzt, sollte man bereits ernst nehmen. Sie zeigt, dass das Gehirn und das Nervensystem überlastet sind. Fast jeder kennt die Situation, wo man Dinge vergißt, "weil man nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht". In der entspannten Atmosphäre im Urlaub dagegen stellt man immer wieder fest, dass man dann deutlich weniger vergeßlich ist. Viele Forscher weisen darauf hin, dass bereits leichte Vergeßlichkeit auf einen Abbau von Gehirnzellen hinweist. Ernst nehmen bedeutet daher auch, dass man rechtzeitig reagieren muss und den Körper ausreichend mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure versorgen muss.

 

Was man sonst noch tun kann:

Ganz wichtig ist es, dass das Gehirn täglich trainiert wird. Das bekannte Sprichwort: Wer rastet, der rostet", trifft auch hier zu. Gerade ältere Menschen, die alleine leben, sollten unbedingt Gesellschaft und täglichen Gesprächsaustausch suchen, notfalls per Telefon. Wer nur noch zu Hause vor dem Fernseher sitzt und kaum soziale Kontakte pflegt, ist besonders von Vereinsamung und Vergeßlichkeit bedroht. Interessieren Sie sich für Vereine, Ausstellungen, Veranstaltungen, Bastelclubs, Hobbys. Lesen Sie viel. Spielen Sie ein Musikinstrument. Wollten Sie nicht schon immer eine Fremdsprache lernen oder ihre Kenntnisse darin verbessern ? Fangen Sie jetzt damit an! Spielen Sie Spiele mit Freunden, Bekannten, Nachbarn oder Familie. Erkundigen Sie sich, wo es in der Nähe Interessensgemeinschaften gibt, Stammtische im Kaffeehaus, soziale Einrichtungen usw. In vielen Fällen hilft auch ein Haustier, der tägliche Spaziergang mit einem Hund zum Beispiel ist eine ideale Gelegenheit, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Aber auch derjenige, der kein Haustier haben möchte, kann durch regelmäßige Spaziergänge den Kontakt zu Gesprächspartnern suchen. Meistens liegt es an einem selbst, den ersten Schritt zu tun. In vielen Fällen tut man sich zu zweit noch leichter, andere Menschen kennenzulernen. Belegen Sie Kurse, z.B. in der Volkshochschule, das Angebot ist riesig und auf alle Altersgruppen zugeschnitten. Von Turnen über Basteln bis hin zu Entspannungsübungen wie Yoga oder Autogenem Training reicht die Palette. Warum sollte man als älterer Mensch nicht auch noch anfangen, sich für das Internet zu interessieren? Auch dafür gibt es Kurse, speziell für Senioren. Die heutigen tablet-computer, wie zum Beispiel Apple iPad sind sehr intuitiv und leicht zu bedienen. Oft kann man schon nach kurzer Einweisung die wichtigsten Funktionen selbständig durchführen. Also keine Angst vor der Technik. Die Freude und das Selbstbewußtsein, wenn man es hinterher kann ist die beste Belohnung. Ist man erstmal online, kann man hinterher sehr gut recherchieren, welche Veranstaltungen, Vereine usw. es im näheren Umkreis gibt.DF

Informationen zu Alzheimer: 

Weitere Informationen sowie hilfreiche links zum Thema Vergeßlichkeit, Demenz und Alzheimer (incl. Alzheimer-Test) finden Sie auch hier

© Ratgeber-Leben.com · Konrad Nagl· Dinter Verlag GmbH

blog comments powered by Disqus

Beliebteste Artikel


Custom Search




RSS-Feed abonnieren:


Twitter del.icio.us Google Email Mr. Wong Facebook